KISS bedeutet "Kopfgelenk-induzierte-Symmetriestörung" und ist schon seit langer Zeit
bekannt. In letzter Zeit hört man jedoch immer öfter von KISS und wie eine Welle
bricht dieser Begriff über Eltern von Schreikindern herein.
Sie haben ein Asymmetrie-Problem bei Ihrem Kind bemerkt, das Ihnen als auffällig erscheint
und sie wissen nicht, ob und wie ihm geholfen werden kann oder muss? Wahrscheinlich ging
ein Gespräch mit Kinderarzt/ärztin oder der Physiotherapeutin voraus.
Folgende Symptome stehen bei KISS im Vordergrund:
Schiefhals, Überstreckung im Rücken, Gesichtsasymmetrie, unterschiedliche Benutzung
von Armen und Beinen, 3-Monats-Koliken, Trinkstörungen, Schluckbeschwerden,
Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Blähungen, Unruhe, Neugeborenenakne, Schlafstörungen,
übermäßiges Sabbern, unklare Fieberschübe und hohe Tastempfindlichkeit im Nacken.
Risikofaktoren für die Kiss-Funktionsstörung
Steißlage, Becken-Endlage, lange bzw. erschwerte Geburt mit der Hilfe einer Saugglocke,
einer geburtshilflichen Zange oder einem Kaiserschnitt, Mehrlingsschwangerschaften
Die Behandlung
Durch einen vergleichsweise sanften Impuls auf den obersten Halswirbel wird die Selbstheilung
des Körpers angeregt. Der verschobene Wirbel rückt wieder in seine ursprüngliche Haltung
zurück und dadurch können sich die Muskeln entspannen, die Nerven ihre Impulse wieder
deutlich senden und der kleine Mensch ist wieder liebenswert.